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Die 150 jährige Geschichte des Le Méridien Dom Hotels
Das Dom Hotel ist eines der ältesten Grand Hotels in Europa. Heute gehört das Haus mit 162 Zimmer und Suiten zur Hotelkette Le Méridien von Starwood. Eigentümer der geschichtsträchtigen Immobilie ist die Kölner Lammerting Immobilien Gruppe.
Wie hat alles mit dem Dom Hotel angefangen?
19. Jhd. |
Johann Peter Lempertz bewirtete den Gasthof „Domhof Nr. 9“ und nutzte die Gegebenheiten für allerlei Veranstaltungen. |
1830 | Albert Harff kaufte den Gasthof und restaurierte ihn. |
1840 | fand der Funktionswechsel statt. Der „Gasthof zum Kölner Dom“ wurde erstmals zur Herberge. Auch bekannt als „Hotel du Dome“. |
1842 | wurde die Lage des Gasthofes noch gigantischer, da der Preußische König Wilhelm, den Weiterbau des Domes nach fast 500 Jahren veranlasste. |
Nov. 1857 | offizielle Eröffnung des Dom Hotels Köln durch den neuen Eigentümer Ignatz Theodor Metz. |
1860 | wuchs das Dom Hotel, denn Theodor Metz kaufte die Nachbargrundstücke und baute jeweils Türme an. |
13. April 1880 |
Tragödie: Der Gründer der Hotel-Dynastie verstarb im Alter von 61 Jahren nur ein halbes Jahr vor Fertigstellung des Kölner Doms und bekam somit die großen Feierlichkeiten und den hohen Besuch im Dom Hotel nicht mehr mit. |
1885 | Als Nachfolger machte sich der Sohn Friedrich August ans Werk und restaurierte den Mittelteil des Hotels mit fatalen Folgen. Einsturz am Silvestertag, es gab aber keine Verletzten oder Toten. |
Feb. 1886 |
wurde das Dom Hotel mit 66 Zimmern an der gleichen Stelle wiederaufgebaut, trotz Bitte des Domvereins das Hotel nach Westen hin zurückzusetzen, um einen freien Blick auf den Kölner Dom zu gewähren. |
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Dom Hotel, 1930 Gasthof zum Kölner Dom, 1840 |
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1890-1893 | wurde das 3. Dom Hotel mit 180 Zimmern hinter dem bestehenden Hotel errichtet und das 2. Dom Hotel eine Woche später abgerissen |
15. April 1893 |
nächster Schicksalsschlag Friedrich August Metz starb nach langer Krankheit und die Geschäfte florierten auch nicht so gut, da die Konkurrenz in Köln an Hotelbetrieben zugenommen hatte. Somit ein schweren Start für den Nachfolger Bruder Adolf Metz. |
1914-1918 |
Der 1. Weltkrieg hinterlässt seine Spuren, wenig Gäste und wenn waren es größtenteils Heeresangehörige, mit denen es wenig Geld zu verdienen gab, da diese auf Quartiersscheinen im Hotel wohnten. |
1922-1925 | erneute Umbau- und Modernisierungsarbeiten unter neuem Direktor der jüngere Bruder Julius Metz – 200 Betten, 50 Privatbäder mit fließendem kaltem und warmem Wasser. |
1932 | 75 jähriges Jubiläum und Weltwirtschaftskrise. Schwere Zeiten für den Nachfolger Roland Metz, Sohn von Julius Metz. |
28. März 1936 | Adolf Hitler residierte im Dom Hotel und propagierte vom Balkon, einen Tag vor den Reichstagswahlen, die er am 29. März mit 98.8% gewann. |
19 | Roland Metz übte oft Kritik am Regime und zog somit den Freitod (erhing sich im Dachstuhl der nördlichen Kuppel) vor, aus Angst vor Folter und KZ. |
2. März 1945 | Das Dom Hotel wurde bis auf den Eingangsbereich und 3 Zimmer völlig zerstört. Auch der Rest von Köln lag zu 80% in Schutt und Asche. |
1947-1952 | Wiederaufbau durch Karl Wilkens und Edgar Lührs (Ehemänner der Töchter von Roland Metz) Sie brachten das Dom Hotel wieder an die Spitze der Kölner Hotelszene. |
1984 | Nach fast 130 Jahren Familientradition übergab Familie Metz/Lührs 65% der Anteile an Trusthouse Forte. |
1994 | kaufte Trusthouse Forte die 1972 von Air France gegründete Hotelkette Le Méridien und ordnete das Dom Hotel dieser Hotelgruppe zu. |
2001 | gehört das Dom Hotel, unter dem neuen Direktor Jürgen Sziegoleit, zum Besitz der Lammerting Immobilien Gruppe. |
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2011 | Direktorenwechsel: Neuer Hoteldirektor ist Herr Riccardo Giacometti. Eröffnung der 42 neuen Zimmer & Suiten im Blau-Gold-Haus. |